Die Leiden des Programmierers

Der Gefahrgutprüfer des ADR-IMDG-SPIEGEL baut auf einer Datenbank auf. Hierin sind über 10 000 Gefahrgüter aller Verkehrsträger, teilweise mehrsprachig (Deutsch, Englisch, Französisch und Spanisch) enthalten.

Daneben unsere Normen / Vorschriften. Weit über 23 000 Einzelseiten, mit tausenden direkten Verlinkungen, damit sie nicht lange blättern müssen…

Unser Team entwickelt in einem Jahr eine neue Version für die Einzelplatzversion und im Jahr darauf die neue Intranetversion. Aktuell sind wir im Zyklus der neuen Intranetversion. Diesen finden sie übrigens auch hier als freie Testversion.

Trotz der schieren Masse umfasst die Intranetversion als browserbasierte Anwendung nur rund 800 KB. Wie funktioniert das nun genau?

Zunächst durch sog. Verkleinern aller möglichen Datein, von HTML über CSS bis zu JS. Hierzu finden sie im Internet hervorragende Unterstützung.

Dann wendet sich der Blick in Richtung des Servers.

Hier erlauben wir uns einige steuernde Eingriffe:

htaccess

Wir cachen….. ziemlich lange sogar, durch den Eintrag <filesMatch> cachen wir alle css und js Dateien und alle Bilder für ein ganzes Jahr.

Dies führt dazu, dass die komplette Anwendung zunächst minimiert wurde, danach fordert ihr Browser die Anwendung an. Also werden zunächst alle Bilddateien, CSS und JS Dateien auf dem Server gezippt und erst dann zu ihnen (ihrem Browser) geschickt.

Ergebnis: Nur rund 800 KB beim ersten Aufruf, alle nachfolgenden Aufrufe führen dann dazu, dass aus ihrem lokalen Cache des Browsers die Anwendung geholt und gestartet wird.

version_datei

Im obigen Bild erkennen sie rechts unten den Hinweis Cache-Control. Die Werte sind wie gewünscht: public und ein Jahr.

Jetzt entsteht aber ein weiteres Problem. Wir bieten diverse Update-Möglichkeiten an. Dies können zum Beispiel Fehlerbehebungen sein, aber auch Programmergänzungen.

Wenn nun eines dieser Updates auf ihrem Server eingespielt wurde, aber andererseits die Seiten der Anwendung bei ihnen im Cache liegen: Wie erfährt ihr Browser, dass er die neuen Seiten abholen soll? Der Name der Datei ist ja immer gleich.

Ein kleiner Trick:

Wir führen eine Versionierung ein, selbst für Seiten, welche nicht versioniert sind.

Betrachten sie sich obiges Bild nochmals, auf der linken Seite erkennen sie die Aufrufe unserer Anwendung, wie sie Stück für Stück die einzelnen Teile der Anwendung vom Server holt.

Wir haben einfach hinter jeder notwendigen Datei den Link mit dem Zusatz ?v=06_2016 ergänzt.

Wenn nun ein Update kommt, dann ergänzen/ändern wir einfach diesen Zusatz. Für den Browser stellt sich dies dar, als wäre eine neue Datei abzurufen und schon holt er sich die neue Variante und cacht diese wieder.

Geschafft … der Gefahrgutprüfer liefert also als Anwendung alles komplett mit. Eine Suchmöglichkeit in einem Feld für alle Gefahrgüter in allen Verkehrsträgern nach UN oder Stoffname oder eine Indexsuche. Danach haben sie mit nur sechs Klicks Zugriff auf ihre gesuchte Vorschrift. Dies alles in nur rund 800 KB… Perfekt.

Sie können den Gefahrgutprüfer gerne ausgiebig testen. Sollten sie Hinweise, Ergänzungen oder Anregungen haben, so würden wir uns über eine Rückmeldung ihrerseits freuen.

Ihr Team des

ADR – IMDG – SPIEGEL

 

Halterin muss für Umweltgefährdung zahlen, obwohl Sabotageakt bei Gefahrguttransporter

Quelle: Pressemitteilung des Ministerium der Justiz, Rheinland-Pfalz vom 31.05.2016, Nr. 22/16

Auszüge: „Die Halterin zweier Gefahrguttransporter, aus denen nach einem Sabotageakt 10.000 bzw. 4000 Liter leicht entzündliches Isopropanol und Testbenzin …. ausgelaufen und in den Boden sowie in die Kanalisation eingedrungen waren, muss der Stadt F. Kosten in Höhe von rund 83.000 € für die Beseitigung der dadurch eingetretenen Umweltgefahren bezahlen……So sei auch die Klägerin für das Auslaufen der von ihr transportierten Gefahrstoffe verantwortlich, weil sie ihren Überwachungspflichten als Beförderer nicht ausreichend nachgekommen sei. Kennzeichnungspflichtige Gefahrguttransporter wie die der Klägerin dürften nach den einschlägigen Transportvorschriften nur dann über einen nicht nur kurzfristigen Zeitraum unbewacht im öffentlichen Verkehrsraum gelassen werden, wenn geeignete Sicherungsmaßnahmen gerade auch gegen Sabotageakte ergriffen worden seien. Das sei aber hier nicht der Fall gewesen, da die Ablassarmaturen der betroffenen Tanklastzüge nur mit einem relativ leicht zu öffnenden Vierkantschloss gesichert gewesen seien.

Zur Pressemitteilung.

 

ADR Bescheinigungen

Eigentlich wäre ein „Who is who“ für ADR-Bescheinigungen nach 8.2.2.8.5  ADR nicht schlecht, oder?

Zunächst gilt es zu klären, wer darf denn überhaupt entsprechende Bescheinigungen ausstellen…

Nun, sicherlich zunächst mal nur ADR-Vertragsstaaten. Dann benötigen wir noch ein passendes Muster und entsprechende Angaben bezüglich der Person.

Die Vertragsstaaten finden sie in der RSEB – Richtlinie zur Durchführung der Gefahrgutverordnung Straße, Eisenbahn und Binnenschiffahrt.

Bis dahin aber alles nur Papier.

Wie sehen sie in Wirklichkeit aus?

Hier hilft die UNECE. Dort finden sie unter nachfolgendem Link entsprechende Abbildungen: Hier

Ab sofort: Teilen Google+, LinkedIn, XING und Mail

Was wäre ein Blog, wenn es keine einfache Möglichkeit zum Teilen der Beiträge gebe. Andererseits spricht zumindest auf den ersten Blick die Sammelwut von Anbietern sozialer Netzwerke gegen diese Funktion.

ADR-IMDG-SPIEGEL mit ihrem Gefahrgutprüfer hat nun auf ihrer Website „Gefahrgut.Software“ eine passende Lösung gefunden.

Wir setzen auf ein Produkt der Zeitschrift C’t.

Zitat von C’t:

„Mit Shariff (Anmerkung ADR-IMDG-SPIEGEL: unser eingesetztes Produkt) können Sie Social Media nutzen, ohne Ihre Privatsphäre unnötig aufs Spiel zu setzen. Das c’t-Projekt Shariff ersetzt die üblichen Share-Buttons der Social Networks und schützt Ihr Surf-Verhalten vor neugierigen Blicken. Dennoch reicht ein einziger Klick auf den Button, um Informationen mit anderen zu teilen. Sie müssen hierfür nichts weiter unternehmen – der Webmaster hat sich bereits um alles gekümmert.
Die üblichen Social-Media-Buttons übertragen die User-Daten bei jedem Seitenaufruf an Facebook & Co. und geben den sozialen Netzwerken genaue Auskunft über Ihr Surfverhalten (User Tracking). Dazu müssen Sie weder eingeloggt noch Mitglied des Netzwerks sein. Dagegen stellt ein Shariff-Button den direkten Kontakt zwischen Social Network und Besucher erst dann her, wenn letzterer aktiv auf den Share-Button klickt.
Damit verhindert Shariff, dass Sie auf jeder besuchten Seite eine digitale Spur hinterlassen, und verbessert den Datenschutz. Dann können Sie nach Gutdünken liken, +1en oder tweeten – mehr Informationen erhält das soziale Netzwerk nicht.“ Zitat Ende.

Nun können Sie also ab sofort jeden unserer Beiträge in die angebotenen sozialen Netzwerke „teilen“, ohne gleich eine Datenspur zu hinterlassen und andererseits haben wir noch die Möglichkeit eingerichtet, dass sie elegant jeden Beitrag auch noch per Mail an weitere Interessierte weitergeben können.

Viele Grüße

ihr Team des

ADR-IMDG-SPIEGEL